Mitstricken und Gewinnen – Wettbewerb der Wümmezeitung

Die urbane Masche wird in jedem Fall bei dieser Gemeinschaftsaktion mitmachen, die sie gestern in der Wümmezeitung entdeckt hat: Zur Eröffnung der Verlängerung der Straßenbahn Linie 4 bis Lilienthal lobt die Wümmezeitung den Wettbewerb Urban Knitting für mehr Farbe im Ort mit drei attraktiven Preisen aus.

Worum geht es? Triste, graue Masten aus Beton säumen die Straßenbahnen, so auch jene der verlängerten Linie 4, die nach Lilienthal fahren wird. Um genau zu sein sind es stolze 249 Betonmasten auf einer Länge von 5,5 Kilometer im neuen Abschnitt. Als Hingucker und echtes Highlight sollen sie zur feierlichen Einweihung im August mit fanatsievollen, farbenfrohen, flauschigen Graffitibanderolen geschmückt werden. Als Maße sind 1,00 x 0,80 Meter vorgegeben. Die eingehenden Strickgraffitis sollen in Augenhöhe angebracht werden. Eine Jury der Wümmezeitung wird die drei kreativsten, schönsten, amüsantesten Exemplare auswählen und prämieren. Als Preise locken 1. eine Digitalcamera von Lumix, 2. ein Drei-Gänge-Menü im Gasthaus zur Wörpe mit Tischgetränken für Zwei, und 3. ein 100,- Fahrguthaben bei der BSAG.

Wie geht es? Die Kunststücke können gestrickt, gehäkelt und gefilzt werden und bis August (genaues Datum fehlt) mit Namen und Anschrift versehen (Zettel und Sicherheitnadel am Strickstück) im Zeitungshaus an der Hauptstraße in Lilienthal abgegeben werden. Wer besondere Wünsche für den von ihm vorgesehenen Masten hat, an dem sein Strickgraffiti hängen soll, kann diese ebenfalls darauf vermerken.

Wümmezeitung, Hauptstraße 87, 28865 Lilienthal

Ein einziges Manko hat die Aktion, findet Die urbane Masche: Die Graffitis sollen nur zwei Wochen hängen bleiben, statt über ein Jahr, wie bei anderen Projekten am Rembertikreisel und in der Hemelinger Bahnhofsstrasse in Bremen. Dort erfreuten die kunstvollen, in stundenlanger Handarbeit hergestellten Strickstücke Passanten über ein Jahr vollkommen unbeschädigt. Vielleicht denken die Organisatoren noch einmal über eine Verlängerung nach, zum Beispiel auf drei Monate. Dann lohnt sich die Arbeit der Handarbeiterinnen wenigstens.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s